Auf der Fahrt Richtung Kastraki fuhren wir auf Nebenstrassen bergauf und bergab oft fast im Schritttempo im ersten Gang bergauf.
Bei einem erneuten Anstieg starb der Motor plötzlich ab.
Ein junger Mann, der vorbeifuhr hielt an und fragte uns, ob wir Hilfe brauchen. Die Frage, ob er Englisch spreche, beantwortete er mit 'of course'.
Wir bedankenten uns in der Hoffnung, dass es nur an der Hizte liegen könnte.
Jeder weitere Versuche zu fahren scheiterte, auch nach einer Pause zum Abkühlen.
Aus dem Auspuff kam schwarzer Qualm.
Also drehten wir das WoMo mit Ach und Krach um und stellten es auf dem Seitenstreifen ab.
Zu Fuss machten wir uns auf, um in der kleinen Siedlung nach Hilfe zu suchen.
Ein sehr freundliches Ehepaar in einem Haus gleich bei unserem 'Parkplatz' empfing uns herzlich und sehr hilfsbereit.
Da beide kein Englisch sprachen war die Verständigung schwierig und ging teilweise nur dank Deeple Übersetzer.
Der Herr versuchte telefonisch einen Helfer zu finden, was aber nicht gelang.
Wir riefen den ADAC Ausland Notdienst an.
Dort erfragte ein freundlicher Herr unsere Daten.
Als er unseren genauen Standort wissen wollte, konnte Dietrich ihm nur den etwas entfernten Ort Ioannina nennen, den wir bei Maps sahen.
Auf die Erklärung hin, dass unsrere Gastgeber nur Griechisch sprechen, meinte er, er könne auch Griechisch.
Er hat dann mit dem Gastgeber gesprochen und die genaue Adresse erfahren.
Bald darauf rief eine Dame von einem lokalen Abschleppunternehmen an. Sie sprach perfekt Deutsch und wollte wissen, wie gross und schwer das WoMo ist.
Anschliessend haben wir ihr per Watsapp unseren Standort geschickt.
Dietrich hatte ihr erklärt, dass wir auch bis Montag (es war ja Samstag Nachmittag) warten und im WoMo bleiben könnten.
Unsere Gastgeberin hat uns noch die tolle Aussicht gezeigt.
Wir hatten uns gerade eingerichtet, das Wochenende dort am Berg zu verbringen, als der Abschleppwagen vorfuhr.
Der hat uns dann auf das Geländer der Abschleppfirma in Ioannina gebracht.
Wir haben dort die erste Nacht verbracht.
Es hat in der Nacht und am folgenden Sonntag sehr viel gewittert und geregnet
Zusätzlich machte der Umstand, dass auf dem Gelände nachts zwei grosse Hunde frei herumliefen, den Aufenthalt ungemütlich.
Am Tag hat ein Mitarbeiter an einer Hebebühne geareitet.
Herta versucht zu erfragen, ob die Hunde eingesperrt sind.
Da die Verständigung mit Englisch nicht gelang, hat sie fragend 'wuff wuff' gesagt, was der Herr verstand und mit Händen und Füssen erklärte, dass die Tiere im Zwinger sind.
Vor dem nächsten Regenschauer konnten wir ein paar Schritte über den Werkhof laufen.
Wie es mit diesem ungewollten Abenteuer weiter geht, erfahrt Ihr im nächsten Blockbeitrag.