Nach dem Besuch im Nationalpark Butrint sind wir weiter gefahren und haben den Campingplatz Kalami Beach in Griechenland angesteuert.
Die Fahrt dahin wurde zu einer ganz speziellen Herausforderung:
1. Fand Google Maps keine Route, sprich wir hatten keinen Internetzugriff
und leider die Karte nich im Offlinemodus gespeichert.
Dank alt herkömmlicher Karte im Dumount Reiseführer konnten wir immerhin
sehen, ob wir auf der richtigen Strasse (nach Nummer) fuhren.
2. Funktionierte plötzlich auch das GPS nicht mehr.
Zuerst hatte es wenigstens noch unsere Position und die Nummer der Strasse,
auf der wir gerade fuhren, angezeigt.
Als auch diese Information fehlte konnten wir uns nur noch nach der Richtung orientieren.
Nach dem Grenzübergang nach Griechenland waren die Strassen deutlich besser in Schuss.
Sehr bald funktionierten auch das GPS und Google Maps wieder.
Eine grosse Umstellung war, dass natürlich alles griechisch angeschriben ist und nicht immer zusätzlich in lateinischen Buchstaben.
Auch der fällige Einkauf war somit etwas komplizierter.
Wir hatten aber viel Glück.
In Igoumenitsa habe wir am Strassenrand eine geeigneten Parkplatz gefunden und sind in die Fussgängerzone gelaufen.
In einem kleinen Gemüseladen hat uns ein unglaublich freundlicher alter Herr bedient und sich über Hertas Dank und Abschied auf Griechisch riesig gefreut.
Das Gemüse war einfach super-
Auch beim Metzger und Bäcker wurden wir sehr freundlich bedient und haben ausgezeichnete Lebensmittel bekommen.
Durch eine Gebirgsregion ging es zur Küste zum Campingplatz.
Dieser liegt steil am Berg und bietet verschieden grosse, sehr schöne Plätze.
Die ganze Anlage ist sehr gepflegt und alles sauber.
Man hat einen direkten Zugang zum Strand.
Wir waren ohne Anmeldung hingefahren und der Betreiber erklärte uns, er habe gerade noch einen Platz für 2 Nächte.
Die nächsten zwei Wohnmobilisten bekamen ebenfalls unangemeldet auch noch Platz.
Beim Baden kamen kleine Fische, die einen unverhofft in die Waden zwicken, wenn man still steht.
Das hat uns zuerst erschreckt und irritiert, vor allem, weil wir nicht wussten, was das zu bedeuten hat und ob es gefährlich ist.
Es handelt sich um Geissbrassen, die 7 bis 15 cm lang werden und auf der Suche nach Futter versuchen, abgestorbene Hautzellen zu ergattern.
Das Wasser war herrlich klar und warm genug zum Baden.
W-Lan:
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