Wir haben eine Tour zu den Meteora Klöstern gebucht.
Ein komfortabler Kleinbus hat uns am Campingplatz abgeholt und dort wieder abgesetzt.
Wir hatten einen sehr netten, jungen Führer, der auf Englisch viele Informationen gab.
Etwas für uns ganz wesentliches hat er gesagt, was so in keinem Reiseführer stand:
Der Beweggrund, auf diesen steilen Felsen als Einsidler zu leben oder ein Kloster zu bauen war,
dass man dort dem Himmel ein Stück näher ist.
Das bezieht sich nicht nur auf die Höhe. Wir konnten auf der Fahrt zum Campingplatz selber ein Bisschen erleben, wie es ist, wenn man unter sich den Nebel hat und nur die Gipfel oben herausschauen und man die Sonne sieht.
Dieses Gefühl muss die Menschen bewogen haben, mit so viel Aufwanf auf den Felsen Bauten zu errichten und dort in der Abgeschiedenheit zu leben.
Der Betrieb durch Touristen zerstört diese Einsamkeit und Ruhe.
Es gibt unzählige Busse, die Menschenmengen zu den Klöstern fahren.
Diese kann man zum Teil besichtigen.
Es gelten dafür strenge Regeln und man sieht nur einen Teil der Räume.
Die eigentlichen Klosterräume / Zellen sieht man nicht.
Auch von den noch wenigen Mönchen die einzelne Klöster heute noch bewohnen, war nichts zu sehen.
Es gibt noch 6 Klöster, die gut erhalten bzw. restauriert sind, nicht zuletzt, weil die Unesco sie zum Weltkulturerbe erkoren hat.
Damit wurde aber auch die Zugänglichkeit gefordert, was den urspünglichen Sinn ad absurdum führt.
Früher wurden die Mönche und Besucher in einem Netz mit einer Seilwinde heraufgezogen. Damit konnten die Mönche nur diejenigen hereinlassen, die ihnen genehm waren.
Heute führen Strassen zu nahegelegenen Parkplätzen.
Zum jeweiligen Kloster muss man aber noch viele Stufen die Treppen hinauf steigen.
Die Fusswege und Treppen sind sehr gut ausgebaut, wohl nicht zuletzt dank Finanzhilfe der Unesco.
Wir haben 6 Klöster aus mehr oder weniger grosser Entfernung gesehen und drei davon besucht.
Die ersten zwei werden von Mönchen bewohnt, im einen heute noch 6, im anderen 7.
Das Lezte war ein Nonnenkloster von 3 oder 4 Nonnen belebt.
Neben den erstaunlichen Bauwerken auf den Felsen sind auch viele Aussichten pfänomenal.
Es ist sehr schwierig, eine begrenzte Zahl von Bildern zu zeigen, daher gibt es hier zwei Galerien.